Richten und Entgraten mit ARKU | Erfolgsgeschichten unserer Kunden

Color Emajl, Kroatien

Geschrieben von Admin | Mar 2, 2026 4:18:10 PM

Alles begann bereits 1984, als Goran Šutalo sich selbstständig machte und in der Garage seines Vaters Haushaltsgeräte reparierte. Vier Jahre später gründete er Color Emajl, begann mit dem Emaillieren von Produkten und stellte die ersten zehn Mitarbeiter ein. 1996 startete das Unternehmen in Požega mit der Produktion von Ofenrohren. Heute umfasst die Unternehmensgruppe neben Color Emajl auch Color Trgovina, die Einzelhandelsgeschäfte in Kroatien betreibt, die deutsche Tochtergesellschaft Color Fire, den Logistiker Color Transport sowie die neu gegründete Gesellschaft Vinota, die in Tourismus, Hotel- und Gastgewerbe expandiert. Viele Beschäftigte sind schon seit Jahren Teil des Unternehmens, da der Geschäftsführung das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders wichtig ist.

 

Mit neuen Ideen für zufriedene Kunden

 „Unsere Kunden außerhalb von Kroatien sind im Wesentlichen Händler. Sie wollen immer neue Produkte und günstigere Preise“, beschreibt Entwicklungsleiter Miroslav Lukačević die Herausforderungen.

Ständig entwickelt Color Emajl neue Produkte und die Werkzeuge zu ihrer Herstellung. „Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss in neue Technologien investieren, sonst wird man überholt“, erklärt Entwicklungsleiter Lukačević. Dabei scheut das Unternehmen auch nicht davor zurück, bei Bedarf eigene Maschinen zu konstruieren: „Was man nicht kaufen kann, muss man selbst entwickeln. Mit Standardmaschinen stößt man schnell an Grenzen. Wir hingegen wollen flexibel bleiben und alle Bedürfnisse unserer Kunden abdecken.“

Der Erfolg von Color Emajl spiegelt sich auch in zahlreichen Auszeichnungen wider. So erhielt das Unternehmen 2021 den EU-Preis „Creator of the Century“, eine Ehrung, die jährlich nur an wenige Unternehmen verliehen wird. Weitere Preise wurden für außergewöhnliche Managementleistungen und herausragende Exporterfolge vergeben.

 

Erfahrungen mit ARKU überzeugen erneut

In der Produktion von Color Emajl stammt der größte Teil des Materials vom Coil – nicht nur aus Kostengründen, sondern auch, weil die Qualitätsanforderungen an die Schnittkanten nur schwer an externe Anbieter weiterzugeben sind, erklärt Marinović. Um sicherzustellen, dass die Laserschweißmaschine die umgeformten Bleche optimal zu Rohren verarbeiten kann, schneidet Color Emajl das Material selbst – mit einer Querteilanlage von ARKU. Die Anlage besteht aus einer Haspel zum Abwickeln der Coils, einer Präzisionsrichtmaschine mit 21 Walzen, einer Querteilschere und einer Abstapelanlage. Durch die kompakte Bauweise und den Start-Stopp-Positionierbetrieb erzielt das Unternehmen eine außergewöhnlich hohe Schnittgenauigkeit. „Im weiten Umkreis kann niemand so gut Bleche schneiden wie wir“, betont Lukačević.

Die Zusammenarbeit mit ARKU begann bereits 2010, als Color Emajl eine generalüberholte Querteilanlage übernahm. Damals wurden rund 1.000 Tonnen Material pro Jahr geschnitten – im Vergleich zu 8.000 Tonnen im vergangenen Jahr. Mit dem kontinuierlich steigenden Bedarf wurde eine neue Investition notwendig. Da das Unternehmen bereits gute Erfahrungen mit ARKU-Maschinen gemacht hatte und die Technologie allen vertraut war, fiel die Wahl erneut auf ARKU. „Andere Anlagen, die wir geprüft haben, konnten einfach nicht mithalten“, ergänzt Lukačević.

Neue Querteilanlage von ARKU eröffnet zahlreiche Möglichkeiten

Gesagt, getan: Seit 2024 sorgt die neue Querteilanlage von ARKU bei Color Emajl für spürbare Verbesserungen. Zwar besteht der Großteil des Materials aus 2 Millimeter starken Blechen, doch die Anlage kann bei Bedarf Blechbänder von 0,4 bis 4 Millimetern richten und zuschneiden. Praktisch ist auch, dass sie sich reinigen lässt, ohne komplett zerlegt werden zu müssen – ideal bei Materialwechseln. Das Beladen mit Coils geht schneller und einfacher, wodurch Stillstandszeiten nahezu entfallen.

 

Nicht zuletzt profitieren die Werker von höherer Präzision und besserer Qualität. Der Schnittspalt lässt sich nun direkt über die Steuerung einstellen, während er bei der alten Maschine noch händisch angepasst werden musste. „Das ist besonders wichtig für das Laserschweißen, denn Fehler hier sind später nur schwer zu korrigieren“, erklärt Lukačević.

Bei der Installation unterstützte zudem Lorsel, der langjährige Vertriebspartner von ARKU in Kroatien. „Das hat uns sehr beim Implementieren geholfen“, sagt Marinović. ARKU war ebenfalls vor Ort und konnte die Wünsche von Color Emajl schnell umsetzen.

Inzwischen läuft die neue Anlage einwandfrei. Die Werker müssen nicht mehr dauerhaft an der Maschine bleiben, sondern können sich weiteren Aufgaben widmen. „Wir schneiden jetzt mehr Blech in kürzerer Zeit, erreichen eine höhere Qualität und entlasten unsere Mitarbeiter“, bilanziert Marinović. „Die Investition in die neue Querteilanlage hat sich rundum gelohnt.“

www.color.hr