23.02.09
Das Richten von Blechteilen ist schon längst zu einem festen Bestandteil der Blechbearbeitung geworden. Dass es aber nicht nur ein notwendiges Übel ist, zeigen die Erfahrungen vieler Kunden.
Richten rechnet sich!
Zum Richten von Brennteilen werden oft Richtpressen oder Biegemaschinen eingesetzt. Meist benötigen selbst erfahrene Mitarbeiter zum Richten eines Brennteils bis zu 20 Minuten. Mit dem ARKU FlatMaster® können Blechteile von 0,5 bis 50 mm in wenigen Minuten eben sein. Werden nur 2 statt 20 Minuten pro Brennteil gebraucht, dann ergeben sich rechenbare Einsparpotentiale. ARKU setzt zur Beratung ein Tool zur Wirtschaftlichkeitsberechnung ein. Einen vereinfachten Auszug aus diesem Tool finden Sie hier.
Besser Schweißen und Abkanten
Sparen kann man durch den Einsatz einer Präzisionsrichtmaschine nicht nur beim Richten selber. Ebene und spannungsarme Teile wirken sich auch positiv auf nachfolgende Fertigungsschritte aus. Die Meissle GmbH aus Bibertal (www.meissle.de) berichtet von Verbesserungen beim Abkanten. „Durch den Einsatz des FlatMaster® müssen wir die Winkeleinstellung beim Abkanten nicht mehr so oft korrigieren.“, so Marcus Meissle, Geschäftsführer der Meissle GmbH, und ergänzt: „Die Durchlaufzeiten konnten so um 10 % gesenkt werden.“
Auch die Firma Roland Deeg GmbH aus Kirchberg/Jagst (www.lasertechnik-deeg.de) berichtet von den Vorzügen des Richtens mit Präzisionsrichtmaschinen. „Selbst der nächste und übernächste Fertigungsschritt profitiert noch vom Richten.“, bemerkt Roland Deeg, Geschäftsführer der Roland Deeg GmbH. „Die Prozesssicherheit hat sich deutlich erhöht und 70 bis 80% der Winkelkorrekturen beim Abkanten entfallen.“, so Roland Deeg. Weitere Vorteile ergeben sich bei der späteren Verschweißung der Blechteile. Das beginnt schon bei der Schweißvorbereitung. „Die gerichteten Teile passen viel besser in die Schweißvorbereitung“, erzählt Roland Deeg und verrät: „Die lästigen Nebenzeiten zum Platzieren der Teile in der Vorrichtung entfallen fast vollständig.“